Komponenten

J2U besteht aus der J2U Engine als Batch-Laufzeitumgebung, dem J2U Control Panel als Frontend und der J2U Datenbank.

  • Runtime Environment – die Kernkomponente von J2U ist zuständig für die Ausführung der unveränderten JCL auf der dezentralen Plattform.
  • Command Daemon – stellt die Schnittstelle zu der J2U Engine dar und nimmt Anfragen entgegen, die in der J2U Engine ausgeführt werden sollen.
  • HSM Emulation – die optionale J2U Hierarchical Storage Management (HSM) Emulation stellt Funktionen bereit, um Dateien auf kostengünstigere Speichermedien auszulagern. Die Konfiguration erfolgt wie unter z/OS über Storage Klassen. In Verbindung mit einem Archivierungssystem können Dateien zur Laufzeit des Jobs archiviert, zurückgeladen oder gelöscht werden.
  • Print Daemon – stellt die Schnittstelle zu dem eigentlichen Drucksystem dar. Der Print Daemon verarbeitet die zur Laufzeit des Jobs erstellten Spool-Dateien, führt abhängig von der Konfiguration weitere Funktionen aus wie Konvertierung und übergibt die aufbereitete Druckdatei an das angebundene Drucksystem wie VPSX oder CUPS.
  • Log Archiving – integrierte Archivierung der Joblog-Dateien im File System oder in ein angebundenes Archivierungssystem wie TSM.
  • Output Archiving – die optionale Achivierung von Job-Listen (Job Output Dateien) im File System oder in ein angebundenes Archiverungssystem wie TSM.

User Interfaces

  • Local login on the server – gestattet den Zugang, um Befehle zur Ausführung direkt gegen die J2U Engine aus der Konsole heraus abzusetzen.
  • Job Scheduler – ermöglicht die Anbindung diverser Job Scheduler wie TWS oder Control-M an J2U.
  • J2U Control Panel – die Web-Anwendung stellt die zentrale Benutzerschnittstelle zur Kontrolle und Administration von J2U dar.
  • Plug-in IDE for Eclipse – erweitert die Eclipse IDE um Funktionen für J2U. Mit dem J2U Plugin können Jobs direkt aus der Eclispe IDE gestartet und die Ergebnisse angezeigt werden.

J2U - schematische Darstellung der Architektur

J2U | Architecture
J2U | Architecture

Vorteile von J2U

Die unveränderte Nutzung der über viele Jahre aufgebauten, produktiven Batch-Abläufe ohne Änderung der JCL sichert Ihre Investition und sorgt gleichzeitig für eine erhöhte Sicherheit bei der Migration.
Kurz gesagt: mit J2U läuft Ihre Batch-Produktion wie bisher, nur auf einer anderen Plattform.

J2U emuliert JESx zur Ausführung der z/OS-JCL sowie Funktionalität und Kontrollbefehle von IBM-Utilities wie ICEGENER/IEBGENER, IEBCOPY, IDCAMS, IKJEFT01, IEFBR14, FTP, FTPS, SMTP, SORT.
Die Funktionen des zentralen Katalogs unter z/OS, der Informationen über alle Dateien im gesamten System enthält, werden durch Datenbanktabellen abgebildet.
Die Logik der Dateibehandlung innerhalb von Batch-Jobs bleibt vollständig erhalten.

J2U erzeugt die von JESx gewohnten Joblisten, die Aufschluss über den Status und den Fortgang von Jobs geben. Ihre Produktionsplanung steuert die Batch-Abläufe nach den gewohnten Regeln.
Für Mitarbeiter mit langjähriger z/OS-Erfahrung erleichtert die Möglichkeit, mittels bekannter JCL-Anweisungen zu arbeiten, den Wechsel auf die neue Plattform.

Das Web-Frontend J2U Control Panel zur Kontrolle und Administration von J2U stellt Funktionen bereit, analog zu denen der bekannten Werkzeuge unter z/OS.

Durch die unveränderte Nutzung der etablierten Batch-Abläufe und der zugehörigen Jobs entfallen alle der im Rahmen eines Migrationsprojekts normalerweise erforderlichen Aktivitäten zum Migrieren und vor allem zum Testen jedes einzelnen Jobs. Damit verringert sich unmittelbar die Laufzeit des gesamten Projekts.

J2U

J2U - eine komplette Batch Laufzeitumgebung

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