Für was ist es einzusetzen?

Für IMS/TM-Anwendungen auf dem Mainframe wird eine kompatible Laufzeitumgebung auf Linux und z/Linux geschaffen, so dass IMS/TM oder CICS praktisch nicht mehr benötigt wird. Dadurch können CPU-Zeiten und Lizenzkosten auf dem Mainframe eingespart werden.

Online-Anwendungen auf Basis von IMS/TM oder CICS können ohne große Modifikationen auf Linux und z/Linux portiert werden, wobei mehrere Cobol-Laufzeitumgebungen unterstützt werden, so dass die Anwendungsprogramme auf dem Zielsystem überwiegend nur neu compiliert werden müssen.

Die TRX-Engine ist ein leichtgewichtiger, sehr robuster und skalierbarer Transaktionsmonitor für Linux. Sie stellt eine Laufzeitumgebung unter Linux zur Verfügung, deren API kompatibel zu IMS/TM ist – beispielsweise CBLTDLI. Die CICS-Unterstützung ist für die Basisfunktionalität gegeben. Extrem kurze Antwortzeiten und sehr gute Lastverteilung sind besondere Eigenschaften der TRX-Engine.

Was habe ich als Kunde davon?

Die wertvolle Businesslogik steckt in den bestehenden Programmen. Daher ist eine Neuentwicklung häufig mit erheblichem Aufwand und großem Risiko verbunden. Bei einer Migration auf die TRX-Engine müssen die Pogrammme nicht modifiziert werden, so dass Aufwand und Risiko minimiert werden.

Die TRX-Engine unterstützt zahlreiche Standard-Schnittstellen, so dass sie problemlos in die bestehende Systemlandschaft integriert werden kann, zum Beispiel das TN3270-Protokoll, IMS-Connect-Adapter, JMX/HTTP, LDAP. So können einerseits klassische Frontends angebunden werden, und andererseits ist eine Ieichte Integration in Java/JavaEE-Umgebung möglich. Als Betriebssystem setzt die TRX-Engine Linux voraus. Als Datenbank werden DB2 z/OS, DB2 LUW und Oracle unterstützt, auch als Mischbetrieb.

Mit dem CM-Toolset aus unserer Produktreihe wird der bekannte und bewährte Entwicklungsprozess vom Mainframe in der dezentralen Welt fortgeführt. Die Programmiersprache und die Laufzeitumgebung bleiben praktisch unverändert, so dass die Mitarbeiter ohne aufwendige Schulungsmaßnahmen und Lernprozesse ihre Arbeit in der neuen Umgebung fortsetzen können. Die Gewöhnung an ein neues Programmierparadigma oder Releasekonzept entfällt somit.